
... Der Tag, an dem sogar der Schüchterne und Unentschlossene alles ohne ein Wort sagen kann.
Der Tag aller Verliebten oder der Tag des heiligen Valentins existiert schon mehr wie eineinhalbtausend Jahre. Über Valentin, dessen Name der Feiertag trägt, ist nicht viel bekannt. Nach der Legende, lebte er im dritten Jahrhundert n. Chr. im römischen Reich und war ein einfacher christlicher Priester. Er lernte die Naturwissenschaften und die Medizin. Valentin war jung und hübsch, gutmütig und teilnahmsvoll.
Die Zeit der Lebenstätigkeit Valentins wo gleichzeitig die Regierungen des römischen Kaisers Klavdija dem Zweiten, der, wie alle Römer jener Zeit das militärische Heldentum der verherrlichten römischen Legionen ehrte und die Christen verachtete.
Für die Erhaltung des militärischen Geistes hat der Kaiser eine Verordnung herausgegeben die den Legionären die Heirat verbot. Da der Legionär, welcher die Ehe einging, viel Zeit in der Familie verbrachte und sich wenig Gedanken über das Wohl des Imperiumes und den militärischen Ehren machte, sondern wie er die Familie ernährt.
Zum Glück der Legionäre wurde der Mensch gefunden, der heimlich, trotzt kaiserlichen Zornes, Verliebte verheiratete. Es war der Priester Valentin. Offenbar war er ein Romantiker. Seine liebste Beschäftigung war verzankte Geliebte zu versöhnen, Liebesbriefe zu schreiben und auf Bitte der Legionäre Blumen ihren Frauen zu schenken.
Natürlich war es unmöglich das alles geheim zu halten und da das römische Reich durch seine Achtung zu den Gesetzen berühmt wurde, hat der Kaiser eine Verordnung erlassen den Valentin unter Bewachung zu nehmen. Schließlich wurde Valentin zum Anfang des Jahres 269 an einem 14ten Februar hingerichtet.
Die letzten Tage des Lebens Valentins waren von der Aura der Romantik umhüllt. Man hat erzählt, dass sich in ihn die Tochter des Gefängniswärters verliebt hat. Valentin als der Priester, mit dem Gelübde der Ehelosigkeit, konnte auf ihre Gefühle nicht antworten, aber am 13. Februar, in der Nacht vor der Todesstrafe hat er ihr einen rührenden Brief geschickt, wo er über seine Liebe erzählt hat. Er wurde gelesen nach seiner Hinrichtung.
Wie alles in Wirklichkeit war, erfahren wir nicht. Aber es ist klar, ein junger christlicher Priester der wirklich im Namen der Liebe umgekommen ist. Von dieser Liebe war ihm erstaunlich viel in seinem kurzen Leben gegeben.
Liebe zu Gott, Liebe zu schönen Mädchen, Liebe zu den Leuten, denen er sowohl wie ein Priester half, als auch wie ein Arzt und wie der einfache schöne Mensch mit riesiger Seele.
Es ist nicht verwunderlich, dass man Valentin nicht vergessen hat und zum Beschützer aller Verliebten gewählt hat. Wie der christliche Märtyrer, der für den Glauben gelitten hat, war er von der katholischen Kirche heilig gesprochen. Im Jahr 496 hat der römische Vater Gelasius den 14. Februar zum Tag des Heiligen Valentin erklärt.
Die Bildung des ersten Valentinki wird Charlesus zugeschrieben, dem Herzog Orleans (1415 Jahr), der in dieser Zeit im Gefängnis in der Einzelkammer saß. Im Kampf mit der Langeweile schrieb er Liebesbriefe für seine Frau.
Jetzt versteht man unter "Valentinka" die Glückwunschkarten in Herzform mit freundlichen Grüßen, die Liebeserklärungen oder den Heiratsantrag. Außer Postkarten am Tag des heiligen Valentins schenkt man Rosen, als Liebesymbol, Pralinen - Herzchen und andere Gegenstände mit den Herzdarstellungen, küssenden Vögeln und natürlich dem richtig anerkannten Symbole des Tages - dem kleinen geflügelten Engelchen.
In Russland ist dieser Feiertag sehr beliebt. Ganz besonders bei jungen Menschen weil man an diesem Tag sehr frei seine Gefühle in Form eines Scherzes zeigen kann.
Allen denen, die am 14ten Februar seinen Geliebten Glückwünsche senden, wünschen wir, dass ihre Gefühle echt sind. Das Ihre Zärtlichkeit und Güte, die Sie jetzt ihren Geliebten schenken niemals vergehen werden und der geliebte Mensch als Lebenspartner über das ganze glückliche Leben bleibt.
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